Dein CNC-Kompass.
Toleranzen nachschlagen, Werkstattwerte berechnen und NC-Entwürfe vorbereiten – am Rechner, Tablet oder Handy.
Schnell starten
- Gib oben beispielsweise 6H7 oder M8 ein, oder wähle einen Rechner.
- Trage deine Werte ein. Prüfe die angegebenen Einheiten und die Hinweise am Ergebnis.
- Auf dem Handy findest du alle Bereiche im Auswahlfeld „Werkzeug auswählen“.
Tabellen und Rechenumfang
Hinterlegt sind 48 Toleranzklassen im Nennmaßbereich über 0 bis einschließlich 500 mm und 218 Gewindegrößen. Die Auswahl und die Datenquellen sind am jeweiligen Werkzeug angegeben. Nicht enthaltene Klassen, Gewinde oder Grenzwerte werden nicht ergänzt oder geschätzt. Maßgeblich für die Fertigung bleiben die Zeichnung und die jeweils anzuwendende Norm.
Die übrigen Werkzeuge unterstützen Schnittdaten, Lochkreise, Rauheit, Allgemeintoleranzen, Form und Lage, Gewicht, Dreiecke, Schlüsselweiten, überschlägige Anzugsmomente und Kegelkonturen. Beispielwerte sind keine Werkzeug- oder Materialempfehlungen.
Zeichnung → CNC
- Öffne ein JPG, PNG oder PDF. Die Datei bleibt auf deinem Gerät.
- Bei einer Text-PDF startet die lokale Auswertung direkt. Bei Bildern und gescannten PDFs startet die lokale Texterkennung. Der Ladezustand und mögliche Fehler erscheinen unter der Vorschau.
- Ein beschrifteter, gleichmäßig geteilter Voll-Lochkreis mit Durchmesser, Mittelpunkt, Startwinkel, Drehsinn und Bohrungsanzahl oder eine Koordinatentabelle mit der Überschrift „Bohrungskoordinaten“ und den Spalten „Nr. [Winkel] X Y“ kann einen Vorschlag liefern. Es werden keine Positionen aus Pixelabständen geschätzt.
- Vergleiche die vorgeschlagenen XY-Positionen, Rohteilmaße, Durchmesser und die Tiefe bis zur Werkzeugspitze mit der Zeichnung. Ergänze fehlende Werte und gib einmal gemeinsame Werkzeugnummer, nutzbare Länge, Drehzahl, Bohrvorschub und Tiefenzustellung ein.
- Bestätige den Geometrievergleich und klicke auf „Bohrungen übernehmen“. Das legt alle Positionen gemeinsam als Bearbeitungen an. Vorhandene Bearbeitungen werden nur nach Rückfrage ersetzt.
- Prüfe rechts die tatsächliche Maschine, den Softwarestand, den Werkstoff, Nullpunkt und Sicherheitsabstände. Erzeuge nach abschließender Prüfung den NC-Programmentwurf und lade ihn herunter.
Der Vorschlagsmodus unterstützt eine Gruppe gleichartiger einfacher Blindbohrungen auf der aktuell geöffneten Seite. Mehrere Bohrungsgruppen, widersprüchliche Kreis-/Tabellenangaben, Passungs- und Gewindebohrungen oder Durchgangsbohrungen werden nicht automatisch übernommen. Bei einer nicht eindeutig lesbaren Vorlage werden keine frei geschätzten Koordinaten ergänzt. Die manuelle Planung bleibt verfügbar.
Die Ausgaben für Heidenhain TNC 640 und Siemens SINUMERIK 808D sind Programmentwürfe. Werkzeugwechsel, M-Funktionen, Nullpunkte, Korrekturen und Verfahrgrenzen müssen auf deine Maschine abgestimmt werden. In der passenden Steuerungssoftware simulieren und kontrolliert einfahren. Die Vorschau ist keine Kollisionsprüfung und zeigt nicht alle Eilgang- und Z-Bewegungen.
Keine automatische Freigabe für andere Steuerungen, automatische Konturerkennung, Gewindebearbeitung, Durchgangsbohrungen oder 5-Achs-Bearbeitung. Ein Rohteil mit linker unterer XY-Ecke als Ursprung und Oberseite Z0 wird vorausgesetzt. Bei Taschen ist ein zum Eintauchen geeigneter Fräser erforderlich.
Kontur / Werkzeugbahn eingeben
Klicke auf „+ Kontur / Werkzeugbahn“. Die Startkoordinaten X/Y und sämtliche Kontursätze beschreiben die Werkzeugmitte. Ein Fräserradius wird nicht automatisch auf Werkstückmaße aufgerechnet. Es gibt keine automatische Außen-/Innenkonturkorrektur oder Restmaterialberechnung.
Jede Zeile enthält eine Gerade oder einen Kreisbogen. Alle Endpunkte und Mittelpunkte sind absolute XY-Koordinaten in mm, mit maximal drei Nachkommastellen. Werte werden durch Leerzeichen getrennt:
L X Y: Gerade zum Endpunkt X/Y.CW X Y CX CY: Bogen im Uhrzeigersinn um den Mittelpunkt CX/CY.CCW X Y CX CY: Bogen gegen den Uhrzeigersinn um den Mittelpunkt CX/CY.
Reines Eingabebeispiel für eine Werkzeugmittelpunktbahn: Rohteil 100 × 80 × 20 mm, Start X−10/Y20, Fräser Ø8:
L 20 20 CCW 40 40 20 40 L 110 40
Die Bahn fährt vom freien Startpunkt über eine Gerade und einen Viertelkreis zu einem freien Endpunkt. Sie ist keine vollständige Außenkontur und keine Vorlage für das im Bild gezeigte Bauteil. Die Kreisbogenrichtung bezieht sich auf die XY-Draufsicht mit +Z zum Betrachter.
Konturstart und -ende müssen mindestens einen Werkzeugradius außerhalb des rechteckigen Rohteils liegen. Prüfe zusätzlich, dass der gesamte Werkzeugquerschnitt beim Eintauchen und Rückzug frei von Spannmitteln und Material ist. Ergänze An- und Abfahrgeraden selbst. Nach jeder Tiefenstufe hebt der Entwurf am Endpunkt auf Sicherheits-Z ab und fährt erst dort zum Start zurück. Alle Konturen bleiben Blindbearbeitungen mit Restboden; Durchfräsen wird nicht unterstützt.
Die Vorschau aktualisiert sich bei der Eingabe und zeigt Rohteil, Startpunkt und Werkzeugmittelpunktbahn. Sie prüft weder Materialabtrag noch Halter oder Spannmittel. Bei der NC-Ausgabe werden Geraden und echte Kreissätze erzeugt: Heidenhain CC/C und Siemens G2/G3. Radiuskorrektur bleibt deaktiviert. Maximal 80 Kontursätze je Bearbeitung; übergroße Vorschauen werden begrenzt.
Speichern und Datenschutz
Eigene Materialien kannst du im Gewichtsrechner lokal speichern und löschen. Zeichnungen und Bearbeitungspläne werden beim Neuladen verworfen. Lade benötigte Programmentwürfe vorher herunter. Die Website benötigt zum ersten Laden eine Internetverbindung.
Fragen oder Fehler melden
Schreibe an info@webdesign-pfisterer.de. Nenne den Rechner, die Eingabewerte, deinen Browser und das erwartete Ergebnis.
Materialtabelle
Unter „Materialtabelle“ nach Bezeichnung, Werkstoffnummer oder Gruppe suchen, z. B. Al 7075 oder 3.4365. „Für Zeichnung“ übernimmt den Werkstoff in die aktuelle Planung; „Gewicht berechnen“ übernimmt seine Dichte in den Gewichtsrechner. Auch im Werkstofffeld der Zeichnungsplanung stehen Vorschläge bereit. Eigene Eingaben bleiben möglich. Quellen sind pro Werkstoff verlinkt; Lieferzustand und Schnittdaten separat prüfen.
Grafischer Dreiecksrechner
Bei „Dreiecke“ genau zwei bekannte Werte eintragen, davon mindestens eine Seitenlänge: Basis b, Höhe h, Hypotenuse H oder Winkel α / β. α liegt links unten zwischen Basis und Hypotenuse, β rechts oben zwischen Höhe und Hypotenuse. Leere Felder werden berechnet. Die Grafik ist eine beschriftete Prinzipdarstellung, nicht maßstäblich. „Leeren“ entfernt alle Eingaben; „Beispiel laden“ zeigt ein 30-40-50-Dreieck. Für allgemeine Dreiecke oben die Dreiecksart umstellen.